Frankiermaschine ohne Datum

Oft erhalten wir die Frage, ob man mit einer Frankiermaschine ohne Datum frankieren kann. Die Anforderungen der Deutschen Post an die maschinelle Freimachung besagen jedoch, dass eine maschinelle Frankierung immer das jeweilige Frankaturdatum enthalten muss.

Das bedeutet, dass bei einer modernen Frankiermaschine nicht das Datum für die Freimachung ausgeschaltet werden kann. Für das Datum gibt es mehrere Gründe, ein wichtiger Grund ist, dass Frankierungen nur eine bestimmte Gültigkeit haben und nach diesem Zeitraum abgelehnt werden können.

Daher ist es auch gemäß Anforderungen notwendig, das Datum auf den Brief zu stempeln, an dem dieser bei der Deutschen Post oder in einen Briefkasten eingeliefert wird. Selbstverständlich gibt es mehrere Tage Kulanz, die aber nicht überzogen werden sollte.

Eine moderne Frankiermaschine bietet die Möglichkeit das Datum vorzustellen. So kann zum Beispiel Post, die am Freitag frankiert wird, aber erst am Montag eingeliefert wird, mit dem Datum von Montag vorfrankiert werden. Es ist aber nicht zu empfehlen vorfrankierte Belege vor dem Belegdatum einzuliefern, sondern erst am Tag des Beleges.

Vor allem für größere Aussendungen wie jahreszeitliche Informationen oder Werbesendungen, die aufwendig herzustellen sind, macht die Vorfrankierung Sinn. So kann bereits mit einem Datum mehrere Tage in der Zukunft frankiert werden und alle Belege können mit dem gleichen Datum eingeliefert werden, was oft auch zu Rabatten der Deutschen Post führt.

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Einschreiben mit Frankiermaschine

Muss die Annahme oder Zustellung eines Briefes dokumentiert werden, wird häufig die Briefzusatzleistung Einschreiben oder Einwurf Einschreiben verwendet.

Vor allem wichtige Dokumente, Verträge oder Dokumente für die persönliche Übergabe werden regelmäßig mit einer Einschreibenvariante versendet.

Selbstverständlich können auch Einschreiben mit der Frankiermaschine frankiert werden. Je nach Frankiermaschinenmodell und Vereinbarung ist dies auf unterschiedliche Art und Weise möglich.

Besitzt man eine Frankiermaschine ohne abgeschlossener BZL (Briefzusatzleistung) Vereinbarung oder ein älteres Modell, wählt man zum jeweiligen Briefprodukt zusätzlich Einschreiben oder Einwurf-Einschreiben aus.

Frankiert man nun den Brief, wird das korrekte Porto sowie mit Angabe Zusatzleistung auf den Brief gedruckt. Damit das Einschreiben nun gescannt werden kann, muss noch zusätzlich per Hand ein von der Deutschen Post vorgefertigtes Einschreiben-Etikett mit aufgedrucktem Barcode und Sendungsnummer aufgeklebt werden.

Der Barcode wird bei Einlieferung des Einschreiben Briefes von der Deutschen Post gescannt und man erhält einen Einlieferungsbeleg. Anhand der Sendungsnummer kann dann online die Sendung auf der Deutschen Post Webseite nachvollzogen werden.

Bei Verwendung einer modernen Frankiermaschine mit BZL-Vereinbarung kann die Frankiermaschine zusätzlich zum korrekten Porto des Einschreiben-Briefes auch den Barcode sowie die Sendungsnummer mit auf das Kuvert drucken.

So spart man sich das händische Aufkleben des Einschreibenaufklebers. Zusätzlich speichert die Frankiermaschine noch die Sendungsnummer und die Empfängerdaten. Auch kann man sich einen Bericht über die erstellten Einschreiben ausdrucken lassen sowie deren Zustellung einsehen und dokumentieren.

Hat man selbst keine Einschreiben-Aufkleber zur Hand, die man bei der Deutschen Post auf der Rolle kostenlos bestellen kann, kann auch die Filiale einen Einschreibenaufkleber neben die Frankierung kleben. Wichtig ist nur, dass man vorab den Brief bereits mit dem korrekten Portowert freigestempelt hat.

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25 Jahre fünfstellige Postleitzahlen

Zum 1. Juli 1993 wurden die fünfstelligen Postleitzahlen offiziell in Deutschland eingeführt, was nun ein Viertel Jahrhundert zurückliegt.

Durch die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland war es nötig geworden, mehrere hundert doppelt vergebene Postleitzahlen, die also in Ostdeutschland und in Westdeutschland anderen Orten zugeordnet waren, abzubauen.

Zudem konnten durch die fünf Stellen in der Postleitzahl die Sortieranlagen der Deutschen Post deutlich feiner eingestellt werden, wodurch eine gezieltere Vorsortierung möglich wurde, was im Endeffekt Geld und Zeit eingespart hat.

Trotz des logistisch enormen Aufwands mit der Umstellung der Postleitzahlenbücher, Briefverteilermaschinen, Filialen usw. lief die Umstellung relativ problemlos ab, so dass die fünfstelligen Postleitzahlen nach wenigen Wochen vollständig Akzeptanz in der Bevölkerung fanden.

Auch an den Frankiermaschinen ging die Umstellung nicht vorbei. Zur damaligen Zeit druckten die meisten Maschinen noch im Rotationsdruckverfahren ähnlich eines Stempeldrucks. Da das Klischee mit der Serien-Nr. der Maschine sowie der Postleitzahl haptisch vorhanden war, musste es gegen ein neues Klischee mit fünfstelliger Postleitzahl ausgetauscht werden.

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Neopost iX-3, iX-5 und iX-7 Frankiermaschine

In den Niederlanden hat der französische Frankiermaschinenhersteller Neopost die neuen Frankiersysteme Neopost iX-3, iX-5 und iX-7 auf den Markt gebracht.

Optisch ist die Nachfolge zu den aktuellen IS- beziehungsweise IN-Frankiermaschinen erkennbar. Durch dunkelgraue Farbakzente sowie eine moderne Form ist die Neuentwicklung erkennbar. Auch ist ein optionaler externer USB-Drucker, eine externe Paketwaage und Barcodescanner erhältlich.

Beim iX-5 Modell sticht sofort das beleuchtete Farbdisplay ins Auge, dessen Fehlen bei bisherigen Neopost Frankiermaschinen immer ein Manko war. Bei der iX-7 wird es zusätzlich als Vollfarb-Touchscreendisplay angepriesen, was eine Innovation im Hause Neopost ist.

Durch die neuen Funktionen können die Neopost iX-Frankiermaschinen nicht nur Briefe versenden, sondern eignen sich dank externen Drucker und Barcodescanner als vollwertige Poststation für die Verarbeitung von Ein- und Ausgangspost im Unternehmen. Besonders die neu entwickelten Displays sind eine deutliche Verbesserung zu bisherigen Modellen.

Ob und wenn ja wann die Neopost iX3, iX5 und iX7 auch in Deutschland und Österreich erhältlich sein werden, ist nicht bekannt; auch nicht ob sie unter diesem Modellnamen angeboten werden. Durch die diversen Verbesserungen und Innovationen ist aber davon auszugehen, dass die neuen Maschinen nicht nur exklusiv auf dem kleinen niederländischen Frankiermaschinenmarkt verbleiben.

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