Neues Produkt: Deutsche Post PRIO Brief

In vielen Ländern gibt es zwei Briefvarianten – den Economy Brief und den Priority Brief. Der Economy Brief ist besonders günstig und hat eine längere Laufzeit, der Priority Brief kostet etwas mehr, hat dafür eine besonders schnelle Laufzeit.

Die Deutsche Post bietet nun die Zusatzleistung PRIO national an. Sie kostet 90 Cent zusätzlich zum jeweiligen Basisporto. Mit der Option PRIO wird der Brief mit Priorität behandelt und mit höherer Wahrscheinlichkeit bereits am nächsten Tag zugestellt. Gleichzeitig ist die Sendungsverfolgung des Briefs möglich.

Verwendbar ist der PRIO-Brief für Standardbriefe, Kompaktbriefe, Großbriefe, Maxibriefe und Postkarten. Eine rechtsverbindliche Zustellung wie mit dem Einschreiben wird aber nicht gewährleistet.

Um die Option PRIO mit der Frankiermaschine nutzen zu können, muss der neue Frankit Frankierstempel verwendet werden. Bislang stehen noch nicht für alle Frankiermaschinen Updates auf den neuen Frankierstempel bereit, so dass eine Nutzung noch nicht möglich ist.

Es ist davon auszugehen, dass im Laufe des Jahres 2018 alle modernen Frankit Frankiermaschinen ein Update auf den neuen Frankit Frankierstempel erhalten. Die Option Prio kann dann einfach ohne Zusatzaufkleber o.ä. verwendet werden.

Bis Ihre Frankiermaschine umgestellt ist, können Sie die Zusatzleistung PRIO durch einen PRIO Zusatzaufkleber nutzen, den Sie als Einzelmarke oder als 10er sowie 50er Block bei der Deutschen Post kaufen können: https://www.deutschepost.de/de/p/prio.html

Ihr Frankierprofi.de Serviceteam

Bundesnetzagentur meldet steigende Briefmengen

In ihrer Pressemitteilung vom 04.12.2017 meldet die Bundesnetzagentur im Tätigkeitsbericht Telekommunikation und Post, dass im Jahr 2016 15,9 Milliarden Briefsendungen in Deutschland befördert wurden. Das ist ein Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber der Vorjahresmenge.

Auch der Umsatz im Briefgeschäft ist mit 9,3 Milliarden Euro im Jahr 2016 um 0,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Der Präsident der Bundesnetzagentur Homann führt die Anstiege vor allem auf die steigende Geschäftspost zurück.

Interessant ist auch die Verteilung des Briefmarktes: Im Jahr 2016 ist der Anteil der Deutschen Post AG am Briefmarkt mit 84 Prozent zwar marktbeherrschend, dennoch um 2 Prozent gegenüber des Vorjahres gesunken.

Durch die Öffnung des Briefmarktes für private Postunternehmen konnte deren Anteil an der Briefmenge mittlerweile auf 16 Prozent erhöht werden. Vor allem sei dieser Anteil auf Geschäftspost wie z.B. Werbebriefe zurückzuführen.

Weitere Informationen sowie Details erfahren Sie in der unten als verlinkten Quelle aufgeführten Pressemitteilung.

Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur vom 04.12.2017

Ihr Frankierprofi.de Serviceteam

Das Material des Briefumschlags ist entscheidend für die Frankierung

Moderne Frankiersysteme drucken entweder mit flüssiger Tinte, wie ein Tintenstrahldrucker, oder mittels eines Farbbandes durch den Thermotransferdruck. Ältere, herkömmliche Frankiermaschinen drucken häufig per mit Frankierfarbe getränkter Farbrolle.

Allen gemein ist jedoch, dass für den Druck nicht nur die verwendete Tinte, Farbband oder Farbrolle verantwortlich ist, sondern auch das Druckgut. Im Falle der Frankiermaschine handelt es sich um einen Briefumschlag oder Frankierstreifen,

Wie bei allen Papieren üblich, sind auch bei Briefumschlägen zahlreiche Sorten erhältlich, die sich in der Grammatur sowie dem Material unterscheiden. Der Briefumschlag kann beispielsweise aus einem 100g gestrichenen Papier, aus Umweltpapier, Leinen o.ä. sein. Auch sind alle denkbaren Farbvarianten erhältlich.

Je nach Briefumschlag müssen bei der Frankierung per Frankiermaschine verschiedene Eigenschaften beachtet werden. Hierzu gehören u.a.:

  • Trocknungszeit der Frankierfarbe
  • Kontrastverhältnis Papier zu Druck
  • Bedruckung korrekt möglich

Trocknungszeit der Frankierfarbe

Je nach verwendetem Material des Briefumschlages oder der Postkarte unterscheidet sich die Trocknungszeit der Tinte aus Tintenkartuschen und Tintentanks. Die flüssige Tinte, die auf den Briefumschlag gedruckt wird, muss korrekt trocknen, damit der Briefumschlag versendet werden kann.

Auf einem standard 80g Briefumschlag trocknet die Frankierfarbe für gewöhnlich sofort, da die Fasern des Papiers die Tinte gut aufnehmen. Ein Briefumschlag aus einem glatten, glänzenden Material nimmt Tinte langsamer auf, so dass die Trocknungszeit länger andauert. Die entsprechende Trocknungszeit muss getestet und bei der Frankierung beachtet werden.

Kontrastverhältnis Papier zu Druck

In Deutschland muss die Frankierung per Frankiermaschine mit blauer Farbe erfolgen. Eine Frankierung wirkt besonders professionell und kann von den Anlagen der Deutschen Post am besten gelesen werden, wenn das Kontrastverhältnis zwischen Papier und Druck möglichst hoch ist. Da die meisten Briefumschläge weiß sind, ist ein optimaler Kontrast gegeben.

Werden jedoch Briefumschläge in beispielsweise roter Farbe verwendet, ist die blaue Frankierung nur noch sehr schlecht zu lesen, so dass zum Beispiel ein Werbestempel vom Briefempfänger nicht mehr richtig wahrgenommen werden kann und so seine Wirkung verliert. Auch kann der Brief eventuell von den Deutsche Post Sortieranlagen nicht korrekt verarbeitet werden.

Bedruckung korrekt möglich

Geprüft werden muss bei besonderen Papierarten, ob die Bedruckung mit der eigenen Frankiermaschine überhaupt möglich ist. Das ist vor allem bei Papieren nötig, die nicht vollständig glatt sind, sondern beispielsweise Erhöhungen durch Leinen oder ähnliches enthalten.

Der Frankierdruck mittels Inkjet-Verfahren ist für gewöhnlich auf fast allen Papieroberflächen problemlos möglich. Mittels Thermotransferdruck sind jedoch stärkere Vertiefungen bei nicht glatten Oberflächen nicht druckbar, da durch den Impact-Druck, bei dem das Druckgut direkt von dem Farbband berührt wird, nicht erfasst werden.

Fazit

Wir empfehlen grundsätzlich vor der Frankierung von Briefumschlägen mit spezieller Papieroberfläche zu überprüfen, ob die verwendete Frankiermaschine diese korrekt bedruckt. Auch muss die individuelle Trocknungszeit und das Kontrastverhältnis überprüft werden, damit saubere Frankierungen entstehen.

Ihr Frankierprofi.de Serviceteam

Deutsche Post Standardbrief im Europavergleich sehr günstig

Der europäischen Briefpreisstudie 2013 zufolge ist der Deutsche Post Standardbrief im Vergleich zu dem identischen Briefprodukt in 30 europäischen Ländern sehr günstig.

Obwohl das Briefprodukt Standard von der Deutschen Post Anfang dieses Jahres von 55 auf 58 Cent erhöht wurde, liegt damit der deutsche Preis unter dem europäischen Durchschnitt.

Bei Einbeziehung des Niveaus der jeweiligen Lohnkosten in der Postbranche sowie der nationalen Kaufkraft kostet der Standard Brief national in 23 der 30 untersuchten Länder mehr als in Deutschland.

Auch bei dem 75 Cent Europabrief versendet man als deutscher Briefkunde günstig – der durchschnittliche Preis in Europa beträgt für dieses Produkt 96 Cent.

Quelle: http://www.dp-dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2013/deutscher_standardbrief_im_europavergleich_guenstig.html

Ihr Frankierprofi.de Serviceteam

Deutsche Post Brief International ab 2013 neue Preise

Auch beim internationalen Briefversand kommen ab 2013 Änderungen auf den Briefkunden zu. Die Änderungen betreffen jedoch nicht den Standardbrief, sondern vor allem besondere Produkte sowie Zusatzleistungen (Eilbrief, Nachnahme, Werbeantwort etc.).

Alle Änderungen im Brief Export ab 01.01.2013 finden Sie auf der folgenden Internetseite der Deutschen Post: Preis- und Produktänderungen im Brief Export zum 01.01.2013 im Überblick

Zusammengefasst finden Sie die Tarife des Brief International in der folgenden PDF-Datei: Brief International: Die Preise 2013.

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